Der etwas andere Weg nach Köln

Am Samstag, den 24.02.2018 stand die Wanderung unter dem Motto:

„Mer wolle zo Foos noh Kölle jonn“.

Bei strahlendem blauen Himmel und Minusgraden, begab sich die Wandergruppe mit 18 Personen von Porz am Rhein auf eine abwechslungsreiche 13,5 km lange Wanderstrecke, entlang des Rheins in Richtung Köln. Diese war teilweise noch vom Treibgut des letzten Hochwassers bedeckt, was aber auch einen besonderen Reiz ausmachte. Nach 1,5 Stunden wurde eine kleine Pause unter einem hölzernen Wetterschutzschirm eingelegt.

                             

Nachdem durch den Wanderführer Wissenswertes über den Rhein vermittelt wurde, ging es weiter unter die Rodenkirchener Brücke, diese wurde als erste Autobahnbrücke über dem Rhein gebaut. In ihrer ursprünglichen Form wurde die Brücke bei einem Luftangriff 1945 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte in den 50 Jahren und wurde in den 90 Jahren auf 6 Spuren erweitert. Die Strecke verlief, unter weitere Brücken die alle ihre eigene Geschichte haben.

            

                                                                                                           

                                                            

 

                                                                                              

Die Silhouette des Doms im Blickfeld, überquerte man die Jugendstil-Drehbrücke das Wahrzeichen des Deutzer Hafen. Es gibt nur noch 16 Drehbrücken dieser Art. Von hieraus ging es über die Deutzer Brücke zur Altstadt von Köln, um in einem urigen, denkmalgeschützten Altstadt-Wirtshaus sich mit Kölsch und leckeren hausgemachten Speisen zu stärken. Nach der Einkehr, machte sich die Wandergruppe auf, dass High Light von Köln endlich aus nächster Nähe zu betrachten und durch das Portal des mächtigen Dom ins Innere zu gelangen.

                                                                                            

Hier empfing uns eine ruhige und besinnliche Aura und ließ den Stress des Alltags für einige Zeit vergessen. Einige nutzen die Gelegenheit, der inneren Einkehr und zündeten Kerzen für Ihre Familien, Verstorbenen oder aus Dank für den Trost in schweren Zeiten an. Der Wanderführer, nahm sich aber auch die Zeit, bei einer kleinen Führung ein paar Geheimnisse des Domes in den Nischen und Ecken preiszugeben. Mit diesem Wissen, verließ die Wandergruppe den Dom, um dann gemeinsam mit den gesammelten Eindrücken des Tages ,den Heimweg mit der Bahn nach Spich anzutreten. Das Motto unserer nächsten Wanderung im März „Traumrunde durch das Siebengebirge über dem Rheinsteig.“     

Euer Wanderführer

Hans-Willi

Wenn Eure Neugier geweckt wurde, in unserer Wandergruppe mit zu wandern, dann schaut auf der Homepage www.1fc-spich-tuv.de  dort werden die Termine der Wanderungen bekannt gegeben. Gastwanderer sind immer herzlich Willkommen.

        

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